Naturschutz - Jagdbildungungszentrum Bayern

Naturschutzprojekt Bruthäuschen

Nach der Wetterlage in den vergangenen Jahren sind nicht nur Hasen und Feldhühner stark in Mitleidenschaft gezogen worden, sondern auch die Entenbesätze leiden stark darunter. Zum Bruterfolg kann deshalb nicht nur eine Lebensraumverbesserung beitragen, sondern auch das Aufstellen von Bruthäusern.

Grundsätzlich werden so genannte Leistenbruthäuser als Nisthilfen bevorzugt, da die Sehschlitze der brütenden Ente Sicherheit vermitteln, weil sie nach allen Seiten hinausschauen kann.

Aus diesem Grund wurden in unseren Teichen und dem Bach mehrere Bruthäuschen errichtet.

 

Sechs Jagdschüler und Ausbilder haben sich im Rahmen Ihrer Jagdausbildung im Revier getroffen und in gemeinsamer Arbeit die Häuschen aufgestellt.

Neben einer guten Tat für die Natur können sich unsere Schüler bei solchen Arbeiten Praxiszeiten für ihre Jagdausbildung anrechnen.

Besonderheiten der Bruthäuschen

  • Bruthäuschen wurden in Anflugrichtung Süd-Osten aufgestellt
  • Schutzmechanismus gegen Bruträuber (Ratten etc.)
    Auf der Oberseite der Standpfähle befindet sich große Metallscheiben, die verhindern soll das ein möglicher Räuber Halt findet um in das Bruthäuschen zu klettern.
  • Die Häuschen sind innen grob mit Nistmaterial ausgelegt, da z.B. Enten nicht eigenständig Nistmaterial einbringen.